Für Angehörige
Sie tragen mehr, als die meisten sehen
Wer einen Menschen mit psychischer Erkrankung begleitet, wird selbst selten gefragt, wie es geht. Diese Seite ist für Sie.
Was sich für Sie ändert
Wenn eine Pflegefachkraft regelmäßig ins Haus kommt, verschiebt sich etwas Entscheidendes: Sie müssen nicht mehr gleichzeitig Tochter, Partner oder Vaterund Kontrollinstanz für Medikamente, Termine und Anträge sein.
Diese Doppelrolle ist der häufigste Grund, warum Beziehungen an einer psychischen Erkrankung zerbrechen. Wir übernehmen den fachlichen Teil, damit Sie wieder Angehörige sein können.
Wobei wir Sie einbeziehen
- Auf Wunsch und mit Einverständnis: gemeinsame Gespräche über den Verlauf
- Absprachen für den Krisenfall, damit Sie wissen, was zu tun ist
- Einschätzung, was Sie übernehmen sollten und was besser nicht
- Hinweise zu Selbsthilfe- und Angehörigengruppen in der Region
„Er will aber keine Hilfe“
Das hören wir oft und es ist keine Sackgasse. Fehlende Krankheitseinsicht gehört bei vielen psychischen Erkrankungen zum Bild dazu. Genau deshalb beginnt psychiatrische Pflege nicht mit einem Behandlungsplan, sondern mit Beziehungsarbeit.
Die Erstverordnung ist ausdrücklich dafür gedacht, überhaupt erst Vertrauen und Pflegeakzeptanz aufzubauen. Wir kommen ins Haus, um zuzuhören, nicht um zu kontrollieren. Das öffnet erfahrungsgemäß mehr Türen als jedes Argument.
Ohne Einverständnis der betroffenen Person geht es allerdings nicht. Was wir tun können: Sie beraten, wie Sie das Thema ansprechen, und mit der behandelnden Praxis Kontakt aufnehmen.
Lassen Sie uns sprechen
Auch dann, wenn Sie noch gar nicht sicher sind, ob psychiatrische Pflege der richtige Weg ist. Wir ordnen die Lage mit Ihnen ein.
Freie Plätze verfügbar, Wir nehmen derzeit neue Verordnungen an.